Viamala
Viamala oder Via Mala (rätoromanisch, «schlechter Weg») bezeichnet einen früher berüchtigten Wegabschnitt entlang des Hinterrheins zwischen Thusis und Zillis im Kanton Graubünden. Die tief eingegrabene Schlucht bildete das schwierigste Hindernis im Verlauf der Strasse von Chur zu den Alpenpässen Splügen und San Bernardino.
Der "schlechte Weg" ist ein mysteriöses, graphitgraues Labyrinth mit unergründlichen Tiefen. Seit Jahrhunderten haftet der Viamala ein unvergleichlicher Mythos an.
Man kann diesen Mythos noch heute erfahren und erleben. Es führt ein erlebnisreicher Wanderweg mitten durch die Schlucht von Thusis nach Zillis. (11,5 km / 700 hm / 4.5 Stunden)
Die 1967 eröffnete Autostrasse A13 umfährt den engsten Abschnitt in einem 742 m langen Tunnel und überquert den südlichen Teil der Viamala auf einer grossen Brücke. Das bereits 1958 neu gebaute Teilstück zwischen Thusis und Rongellen wurde 1996 durch den 2171 m langen Crapteig-Tunnel ersetzt.
Für mehr Informationen:
www.kulturraum-viamala.ch